Sylvesterparty

von pudelfreund am 31.12.07 um 16:24

Allein oder mit Freunden - egal: Es lohnt sich immer, die Stunden bis zum Jahreswechsel mit lustigen Aktivitäten zu verkürzen. Wem Bleigießen zu gefährlich ist, der sollte vielleicht über ein kleines Tänzchen nachdenken.

Nachdem Daft Punk dieses Jahr mit dem Charttopper Stronger von Kayne West und dem gefeierten Live-Album Alive 2007 wieder sehr präsent war, hier mein Vorschlag:


Wem das zu Mainstream ist, dem empfehle ich die Choreografie von Decaptacon von Le Tigre - ganz offensichtlich die ursprüngliche Inspiration zum Daft Punk Video.


kurz- und langfristig planen

von detail am 02.04.07 um 12:43

wer möchte mich denn zu einem oder besser gleich mehreren dieser tollen "upcoming events" begleiten?

das "monsters of house", bei dem einer meiner direkten verwandten die ehre hat, mit internationalen dj-größen aufzulegen (sa, 07. april)

die neue fotoshop ausstellung in hamburg (fr, 13. april)

herr monta im münchner lustspielhaus (so, 29. april) 

art brut im atomic café (mo, 4. juni)

modest mouse in der elserhalle (mi, 6. juni) - jippiejippieyeah!

 

typisch aMEERikaner

von sobchak am 25.03.07 um 22:25

Am Freitag habe ich hier einen Link auf ein Post von Jason Warner reingeschrieben, darüber hat er sich wohl gefreut, lese ich gerade: I Learned About the Internet Yesterday schreibt er und hat darin - man höre und staune - das Meer als Referenzlink angegeben … für seine Bekanntheit im Netz.

Alles gut überstanden?

von etruschi am 19.01.07 um 03:12

Ich hoffe, ihr habt den Orkan alle wohlbehalten überstanden und schlaft schon tief und fest. Gute Nacht!

Flickr

von etruschi am 08.03.06 um 09:57

Wer von Euch flickrt eigentlich alles? Hab durch Zufall die tollen New-York-Fotos von Tony entdeckt, ein Click der sich jeden Tag lohnt… ;-) Guckt mal: 

P.S.: @ Haufen: Stehen Deine NYC-Fotos eigentlich noch online? Falls ja: Wo denn bitte? 

Die Welt wieder in Ordnung

von pudelfreund am 03.03.06 um 09:48

Hier wurden wir Zeuge, dass Edmund Stoiber in der letzten Zeit einen etwas indisponierten Eindruck hinterließ. Gut, dass es den "politischen Aschermittwoch" gibt, um bestimmte Dinge endlich wieder klar formulieren zu dürfen. Das Handelsblatt schreibt über die Rede von Edmund Stoiber:

"…Zwei Knaben der Jungen Union schreien: "Langweilig!"
Das ändert sich auf Seite 27. Der Reihe nach werden abgefertigt:  adoptionswillige Schwule, haftentlassene Sexualstraftäter, Uno-Sonderberichterstatter, die etwas Kritisches zum bayerischen Bildungssystem sagen, freche Schüler, ausländisch redende Ausländer. "Jedem muss klar sein," ruft Stoiber, "hier gilt das Grundgesetz und nicht die Scharia!" Da ist es, das heisere Gebrüll der mittlerweile ziemlich betrunkenen Anhänger, auf das alle warten. Die Jungen im Publikum erklettern die Bänke. "Edmund, Edmund", schreien sie. Endlich. Stoibers Miene löst sich in ein Lächeln, er nippt am Maßkrug. Jetzt noch ein bisschen bayerische Heimat preisen, und dann ist er durch. Die Leute jubeln, brüllen, schwenken die Arme. Ist es wieder wie früher? Doch, ein bisschen schon."

Stoiber!

von apollo am 17.02.06 um 22:05

Hier mein momentaner Lieblingslink!

Vorfreude.

von ruby am 20.10.05 um 14:22

seepferd_5.jpg

Bald, oh so bald, reis ich um die halbe Welt und treff dort merkwürdige Fabelwesen (Tobi?!) und zauberschöne Wundertiere wie das hier. Ich freu mich schon so.

Und an Euch werd ich denken.

Kunst und Kommerz - Schreiben und Beruf

von sobchak am 28.08.05 um 23:36

Vor kurzem ging es hier um die Lage freier Filmemacher. Bei der Lektüre des Buchs „Die schöne Kunst des Schreibens“ von Ernst Jandl stieß ich nun auf einen Gedanken, der für Film- wie Schriftschaffende gleichermaßen gelten könnte. Jandl vertritt in einem „Zur Problematik des freien Schriftstellers“ genannten Vortrag (gehalten vor Mitgliedern der „Grazer Autorenversammlung“ im August 1973) die These, „dass ich mir die Tätigkeit (des Schreibens) von Anfang an nur neben einer anderen vorstellen konnte, neben einem Beruf, mit dem ich mir mein Geld verdiente. Es gab gar nicht den Gedanken daran, dass etwa dieses Schreiben von Gedichten ein Beruf sein konnte, also eine Tätigkeit, mit der man sich den Lebensunterhalt verdiente.“

Im weiteren Verlauf seines Vortrags unterstreicht Ernst Jandl seinen Ansatz mit einem Zitat von Walter Jens, der ebenfalls dafür plädiert, der Schriftsteller, solle neben dem Schreiben einen Beruf haben,„ und zwar einen möglichst praktischen, eine, der der Schreibtischarbeit nicht zu ähnlich ist (wie Lektor oder Journalist), sondern in ganze andere Bereiche führt: Lehrer oder Arzt, Schuster oder Richter“. Dies führe dazu, so Jens weiter, dass der Schriftsteller ohne Druck schreiben könne: „die Kunst gewinnt den Rang des Spielens wieder, sie verliert den Charakter des grimmigen Ernstes. Nur der ,freie’ Schrifsteller muss vor jeder schlechten Kritik zittern, um zugleich jede gute maßlos zu überschätzen.“

Dass ein Beruf nebem dem Schreiben nicht zu Amateurhaftem Schreiben führen muss, deutet Jandl mit einer rhetorischen Frage an, die er aus einem Buch von Getraud Linz zitiert. Diese fragt dort: „Waren Goethe, Kafka, Benn hauptberuflich Minister, Versicherungsangestellter, Arzt, oder waren sie Schriftsteller?“ Auch will Jandl die Einschränkung des Schreibens durch einen Brot-Job nicht als Herabwürdigung verstehen. Er schreibt: „Freilich tat man, wenn man schrieb, etwas sehr Wichtiges, wichtig für einen selbst, aber man tat es doch mit einem gewissen Gefühl von Leichtigkeit, denn es hing ja nichts davon ab, nicht mehr jedenfalls als die eigene Stimmung, Hochgefühl oder Niedergeschlagenheit. Und diese, die Stimmung, konnte man jeweils auch mit anderen Mitteln regulieren.“

Bei der Filmfrage schrieb Duke:„Man muss seine Filme einfach machen und Abstand nehmen davon leben zu wollen. Denn dafür soll und ist ein Film viel zu persönlich, und wirkliche Kompromisse will keiner eingehen. Außer man will damit Geld verdienen.“

Irgendwie hat mich Jandl da an Duke erinnert. Oder umgekehrt.

Hamburg calling

von ruby am 26.08.05 um 18:55

Ich hab jetzt mal nach günstigen Möglichkeiten gesucht, um im September von München nach Hamburg, zur famosen Vernissage des Fotoshops zu kommen. Kann es sein, dass die Bundesbahn tatsächlich die teuerste Alternative ist? (Zumindest für Bahncardlose Zeitgenossen wie mich?) Weiß jemand irgendeinen Trick, mit dem man weniger als 111 Euro einfach zahlt? Oder sollten wir am Ende doch wieder fliegen? Oder gar das Auto nehmen? Detail, manolo, sobchak - was meint ihr?