Mann und Meer
Die Badewanne ist das Meer des kleinen Mannes. Und dieser kleine Mann ist sowas wie der PianoMann der Badewanne. Er heißt Mr. Suicide ist laut Hersteller ein "bathtub plug with float".
Die Badewanne ist das Meer des kleinen Mannes. Und dieser kleine Mann ist sowas wie der PianoMann der Badewanne. Er heißt Mr. Suicide ist laut Hersteller ein "bathtub plug with float".
Der Giovanni spricht ein sehr, sehr gutes Deutsch. Ich kann das gar nicht mehr hören. Ich glaube, dass einige froh wären, die würden so ein Deutsch sprechen wie er», sagte der Fußball-Weltmeister von 1990.
Wie wahr. Wäre solche Sätze bilden kann, sollte Mitglied unseres Blogs werden. Ich schlage aus diesem Grund den einzigen Torschützen des Finales und Weltmeister von 1990 Andi Brehme als neuen Schreiber vor. Außerdem sollten wir einen Fanclub gründen.
Wer macht mit?
Jaaaaaa, endlich erkennt es mal wer: Helge Schneider stammt aus Deutschlands Kreativ-Biotop Mülheim an der Ruhr. Richtiger als ITW es zum 50sten Geburtstags von Helge Schneider sagt, kann man es nicht tun. Nochmal für alle: “Kreativ-Biotop”.
Es gibt eine neue Webseite zu Franz Kafka. Die heißt passender Weise franzkafa.de. Dort gibt es eine Rubrik namens Fundstück und dort kann man aktuell den Brief eines verzweifelten Lesers namens Siegfried Wolff nachlesen, der Kafka um Rat in Sachen “Verwandlung” bitte. Wolff hatte das Buch seiner Kusine geschenkt, die ihn anschließend verstört auf Aufklärung bat. Die fehlte Wolff aber selbst und so schrieb er an Kafka: Also bitte sagen Sie mir, was meine Kusine sich bei der Verwandlung zu denken hat.
Vor kurzem ging es hier um die Lage freier Filmemacher. Bei der Lektüre des Buchs „Die schöne Kunst des Schreibens“ von Ernst Jandl stieß ich nun auf einen Gedanken, der für Film- wie Schriftschaffende gleichermaßen gelten könnte. Jandl vertritt in einem „Zur Problematik des freien Schriftstellers“ genannten Vortrag (gehalten vor Mitgliedern der „Grazer Autorenversammlung“ im August 1973) die These, „dass ich mir die Tätigkeit (des Schreibens) von Anfang an nur neben einer anderen vorstellen konnte, neben einem Beruf, mit dem ich mir mein Geld verdiente. Es gab gar nicht den Gedanken daran, dass etwa dieses Schreiben von Gedichten ein Beruf sein konnte, also eine Tätigkeit, mit der man sich den Lebensunterhalt verdiente.“
Im weiteren Verlauf seines Vortrags unterstreicht Ernst Jandl seinen Ansatz mit einem Zitat von Walter Jens, der ebenfalls dafür plädiert, der Schriftsteller, solle neben dem Schreiben einen Beruf haben,„ und zwar einen möglichst praktischen, eine, der der Schreibtischarbeit nicht zu ähnlich ist (wie Lektor oder Journalist), sondern in ganze andere Bereiche führt: Lehrer oder Arzt, Schuster oder Richter“. Dies führe dazu, so Jens weiter, dass der Schriftsteller ohne Druck schreiben könne: „die Kunst gewinnt den Rang des Spielens wieder, sie verliert den Charakter des grimmigen Ernstes. Nur der ,freie’ Schrifsteller muss vor jeder schlechten Kritik zittern, um zugleich jede gute maßlos zu überschätzen.“
Dass ein Beruf nebem dem Schreiben nicht zu Amateurhaftem Schreiben führen muss, deutet Jandl mit einer rhetorischen Frage an, die er aus einem Buch von Getraud Linz zitiert. Diese fragt dort: „Waren Goethe, Kafka, Benn hauptberuflich Minister, Versicherungsangestellter, Arzt, oder waren sie Schriftsteller?“ Auch will Jandl die Einschränkung des Schreibens durch einen Brot-Job nicht als Herabwürdigung verstehen. Er schreibt: „Freilich tat man, wenn man schrieb, etwas sehr Wichtiges, wichtig für einen selbst, aber man tat es doch mit einem gewissen Gefühl von Leichtigkeit, denn es hing ja nichts davon ab, nicht mehr jedenfalls als die eigene Stimmung, Hochgefühl oder Niedergeschlagenheit. Und diese, die Stimmung, konnte man jeweils auch mit anderen Mitteln regulieren.“
Bei der Filmfrage schrieb Duke:„Man muss seine Filme einfach machen und Abstand nehmen davon leben zu wollen. Denn dafür soll und ist ein Film viel zu persönlich, und wirkliche Kompromisse will keiner eingehen. Außer man will damit Geld verdienen.“
Irgendwie hat mich Jandl da an Duke erinnert. Oder umgekehrt.
Deutschland zwischen unverkrampftem Nationalstolz und Schuldbewusstsein. Ein interessantes Gespräch gibt es dazu bei jetzt.de. Darin kommt Marvin Alster zu Wort, der am selbstverwalteten Leipziger Kultur-Zentrum Conne Island arbeitet und einer der Herausgeber der Buch-Compilation “I can’t relax in Deutschland” ist. Er sagt: “Es gibt einen „neuen Nationalismus“, der sich vor allem seit dem rot-grünen Regierungswechsel 1998 zeigt. Leute, die aus einem linksalternativen, subkulturellen Kontext kommen, konnten sich plötzlich positiv mit der Politik des Staates identifizieren (…) Aus unserer Sicht ist dabei ein kritisches Verhältnis zu Nation verloren gegangen, was jahrelang in einer sich alternativ und gegen Obrigkeiten rebellierenden gebenden Popkultur-Szene als Standard galt.”
Ich bin froh, endlich am Meer angekommen zu sein. Ich grüsse euch alle sehr und freue mich darauf, mit euch zu plantschen. Ihr seid die Einzigen, mit denen ich ab jetzt mein Geheimnis teile:
Was ist eine melusine?
Eine melusine ist ein weiblicher Drachen.
Weibliche Drachen
Weibliche Dachen sind sehr scheu. Auch gibt es weitaus mehr männliche Drachen als weibliche. Sie werde deshalb mit besonderer Vorsicht und Sorgfalt umsorgt. Durch den Schutz verläuft ihre körperliche Entwicklung etwas langsamer. Dafür lernen sie früher Sprechen und andere Fähigkeiten. Weiblichen Drachen wird großer Respekt entgegen gebracht, sie werden wie Königinnen behandelt. Oft stolzer und ungestümer,als ihre männliche Artgenossen, sind sie sehr auf ihre Privilegien bedacht. Wenn die Zeit für den ersten Hochzeitsflug gekommen ist, ist sie meistens zu einem schönen erwachsenen Drachen herangewachsen und mit großer Weisheit und allen notwendigen Anweisungen über das weite Feld des Drachenlebens ausgestattet.
Junge weibliche Drachen, die es bereits zu einer Meisterschaft auf dem Gebiet der Magie gebracht haben, verwandeln sich oft in die Gestalt einer wunderhübschen jungen Frau. sie sind in der Lage diese Illusion weitaus länger aufrechtzuerhalten als ihre männlichen Artgenossen. Daher werden sie leicht in die menschliche Gesellschaft aufgenommen, ohne ihre wahre Identität zu verraten. Auch heute noch lebt die Erinnerung an solche Begebenheiten in Legenden wie der “Geschichte von Melusine” weiter.
Ich hab jetzt mal nach günstigen Möglichkeiten gesucht, um im September von München nach Hamburg, zur famosen Vernissage des Fotoshops zu kommen. Kann es sein, dass die Bundesbahn tatsächlich die teuerste Alternative ist? (Zumindest für Bahncardlose Zeitgenossen wie mich?) Weiß jemand irgendeinen Trick, mit dem man weniger als 111 Euro einfach zahlt? Oder sollten wir am Ende doch wieder fliegen? Oder gar das Auto nehmen? Detail, manolo, sobchak - was meint ihr?