Al Gore ist wieder da
“Gore is back and he’s hot”, schreibt USA-Today. Im New York Magazine klingt das so: “Suddenly, the former vice-president no longer seems an entirely tragic figure but a faintly heroic one. Suddenly, many Democrats are wondering if he will run again in 2008—and reaching the improbable, nay astonishing, conclusion that it might be a good idea.” Und die New York Times schreibt: “Mr. Gore and his staff have repeatedly swept aside questions about 2008, insisting that Mr. Gore is not running for office, but is racing to save the planet.”
Der Grund für diese Aufregung ist der Dokumentarfilm An Inconvenient Truth von Davis Guggenheim, den Al Gore derzeit in Amerika vermarktet. Gore, der, im absolut sehenswerten Trailer zu dem Film, von sich sagt: “I used to be the president of the United States”, mit gleichem Titel ein Buch geschrieben - und sich selber der Warnung vor der globalen Erwärmung verschrieben. Es ist 14 Jahre her, da lenkte Gore meine Aufmerksamkeit schon mal auf das Thema. Damals las ich sein Buch Wege zum Gleichgewicht und war begeistert von dem ehrlichen Engagement, das ich da las.
Heute geht’s mir so ähnlich, wenn ich auf der Webseite zum Film climatecrisis.org den beeindruckenden Trailer sehe.
Was ist eigentlich passiert seit damals? So wahnsinnig viel - und in Bezug auf das Thema “globale Erwärmung” dann doch irgendwie gar nichts.

