Dass Umweltschutz wieder cool wird, hält sich als These ja bereits, seit Al Gore mit dem Film An Inconvenient Truth im amerikanischen Kino erfolgreich war.
Jetzt zeigen sich aber an weiteren Stellen Hinweise auf eine neue ökologische Bewebung: Greenpeace veröffentlicht beispielsweise einen Green Electronics Guide (via netzpolitik.org), in dem das ökologische Verhalten von Elektronik-Konzernen bewertet wird.

Außerdem veröffentlicht der britische Journalist Leo Hickman in diesen Tagen sein Buch Life Stripped Bare. My Year Trying To Live Ethically auf deutsch. In “Fast Nackt” (so der deutsche Titel) sind seine Guardian-Kolumnen abgedruckt, in denen er wöchentlich vom Versuch erzählt, ethisch zu lesen. Das ist spannend zu lesen und zeigt auch interessante neue Ansätze.

Zum Beispiel die Seite Climate Care, die reiselustigen Menschen hilft. Für jeden geflogenen Kilometer kann man sich hier (böse gesagt) freikaufen. Man kann sich die Umweltbelastung, die man für Urlaub und Erholung in Kauf nimmt, ausrechnen lassen und einen entsprechenden Betrag an Organisationen spenden, die den CO2-Ausstoß reduzieren helfen.