Heute hoeren: Global Pop

The Global Pop Conspiracy believes that only one arbitrary division is necessary: like versus don’t like.Nachzulesen im Manifest der Global Pop Conspiracy, die auch ein sehr empfehlens- und hoerenswertes Radio anbieten.

The Global Pop Conspiracy believes that only one arbitrary division is necessary: like versus don’t like.Nachzulesen im Manifest der Global Pop Conspiracy, die auch ein sehr empfehlens- und hoerenswertes Radio anbieten.
Der Guardian hat heute ein neues Reise-Ressort gelauncht. Sieht nicht nur toll aus, sondern ist auch ziemlich klug gemacht.
Bei dem schon mal erwaehnten tollen Fotoblog [daily dose of imagery] (hier Meer) gibt es ein sehr tolles Baumbild, das nicht nur schoene Laune macht, sondern auch einen tollen Bildschirmhintergrund ergibt, wenn man es bei Flickr in der richtigen Aufloesung runterlaedt.

Und wer sich diese fruehlingshafte Stimmung auch noch anhoeren will, kann sich den passenden Tom Waits Song “You Never Can Hold Back Spring” runterladen - beim Largehearted Boy, bei Jacob Sudol oder sonorama!

Man sich ueber Coldplay aergern, man kann sie imitieren, aber man kann nicht bestreiten, dass irgendwas dran ist an Chris Martin und seinen Musikerfreunden. Wer’s nicht glaubt, kann sich an dem Projekt “Make Coldplay History” erfreuen oder nochmal dieses Video angucken (hier Meer). Man kann aber auch diese Cover-Versionen hier angucken und feststellen: so schlecht koennen Coldplay nicht sein.
Bei babyrockrecords.com gibt es gesangsfreie Versionen u.a. der Coldplay-Hits, in die man ausschnittweise reinhoeren kann, die richtig gute Laune machen. Das Konzept dabei “Baby Rock Records transforms timeless rock songs into beautiful instrumental lullabies.” Zum Beispiel auch Metallicas Nothing else matters. Toll!
Und via docopenhagen habe ich zudem diese dann doch irgendwie ergreifende Version von “Fix you” gefunden, in der ein alter Mann auf einer Buehne sitzt und das Lied einer Gruppe ebenso alter Menschen vorsingt.
1. Monocle ueber Monocle
We believe it’s time for a new, global, European-based media brand. With a keen focus, strong reporting, sharp wit and more classic approach to design, we’ve dubbed our venture Monocle.
Mit diesen Worten stellt sich das neue Tyler-Brule-Projekt Monocle im Internet vor. Im naechsten Februar soll die erste Ausgabe erscheinen. Ab naechsten Februar soll es ja auch “ein neues Magazin fuer Deutschland” geben - am 8.2. kommt die deutsche Ausgabe der Vanity Fair.
2. Der Guardian ueber Slate
“That’s part of what I think has been so frustrating for the columnists on the New York Times, like Thomas Friedman, Frank Rich and Maureen Dowd, who are online but are behind a ‘pay-wall’ - you have to be a subscriber to the paper or subscribe separately to the website before you can get them. That effectively cuts them out of the political conversation.”
Surely that is every journalist’s nightmare, a pedants’ charter? He disagrees. “It’s great. I think part of the reason anyone goes into journalism is to get a response to what they write. The fact that it’s frequently very negative is the least important part of it. You get habituated to the instantaneity.”
Nachzulesen im Jacob Weisberg Portrait im aktuellen MediaGuardian. Weisberg ist der Chef des Online-Magazins Slate.
3. Slate ueber Pitchfork
But non-Pitchfork bloggers are the real engines of the site’s influence. Pitchfork’s traffic is modest—around 1.5 million unique visitors a month—and it needs help to spread its gospel. Grand critical gestures, therefore, become essential. So does eliciting responses from people like the members of Sound Team. If a review is provocative enough, music geeks will pick up on it. By the time, say, a record-store owner gets around to weighing in on a band, a summary judgment has already been passed online. The phenomenon has a name: the Pitchfork Effect.
Mehr ueber die Indie-Musikwebseite im Portrait auf slate.com oder aber
4. Guardian ueber Pitchfork
Schreiber, now 30, says websites are providing something the traditional press can’t or won’t - not only direct access to music through web links, but an unfettered perspective on, and passion for, new music. “The music press now is another world. They’re not even trying to discover new music. They’re waiting for it to become popular through other channels and then covering it once it breaks. And that’s a massive disservice. Publications used to take more chances on artists, putting bands on the cover that they thought deserved to be there. That’s been sadly disregarded.”
Den ganzen Text aus dem Guardian gibt es hier

It is time to re-invent the outstanding idea of "heute hören" - denn es gibt eine Menge toller Sachen zu hoeren. Zum Beispiel die wunderbare Musik aus diesem Werbespot. Sie stammt von der britischen Band New Young Pony Club, die unlaengst mit Lily Allen auf Tour waren und deren Front-Frau Tahita Bulmer gerade auf die Cool-List des NME gewaehlt wurde. Anhoeren kann man sich - u.a den Werbesong "Ice Cream" - auf MySpace/newyoungponyclub! Auch toll, aber etwas anders ist dieses schoene Tom-Waits-Interview
Während Berlin noch Pingpong spielt, dreht sich der Rest der Welt offenbar gerade um Dinosaurier! Während der vielgeschätzte Guardian seine Weekend-Ausgabe am 4. November mit zwanzig Dinosaurier-Aufklebern aufwertete (hier bei Ebay mitbieten!!!), wußten die
Kostümbildner des Kinofilms Little Miss Sunshine (Filmstart am Donnerstag) schon längst von diesem Trend: Heldin Olive trägt ein T-Shirt mit einem großen Seismosaurus. Und Lily Allen treibt den Trend auf die Spitze, wenn Sie selbst ein Saurier wird.
Ich bin gespannt, was da noch kommt.
Ich habe hier ich weiß nicht, wie viele Apparate angemeldet, so doof kann ich gar nicht sein, sozusagen als jemand, der von der GEZ Geld bekommt, hier 50 Schwarzfernseher zu haben. Außerdem finde ich es auch uncool, keine Gebühren zu zahlen. Ich finde es auch uncool, in der UBahn schwarzzufahren. Das sind die Leute, die sich aufregen, dass sich die Industriebosse die Taschen voll machen. Die Schwarzfahrer haben nur nicht die Gelegenheit dazu.
Harald Schmidt im Interview mit der Zeit
Gibt es überhaupt noch Subkultur?
Subkultur schon, ich glaube nur, heute muss jeder für sich selbst beantworten, wie er sie betreibt. Was es nicht gibt, ist eine äußere Form wie noch bei Punk, mit der sie gut übertragen werden kann. Popkultur hat die Andersartigkeit verloren.Wenn selbst Baumärkte schon Werbespots drehen, die wie Avantgarde-Kunst-Trash-Wahnsinn aussehen, dann funktioniert Popkultur nicht mehr.
Schorsch Kamerun im Interview mit jetzt.de - und das alles hat dann auch noch was hiermit zu tun. Es gibt so viele tolle Sachen in Muenchen!
Auch schon mal von einem nervigen Telefon-Verkauefer gestoert worden? Hier kann man sich anhoeren, wie man jeden nervenden Verkauefer am Telefon super lustig wieder los wird.
Du hast dich gerade gefragt, wie es klingt, wenn die Scissor Sisters auf "Oh what a night" treffen? Ben Loves Music hat die sehr hoerenswerte Mashup-Antwort.
Was bedeutet Web 2.0 eigentlich fuer den Journalismus? Nikolaus Brender vom ZDF weiss eine Antwort: "Das bedeutet für den Journalismus und das öffentlich-rechtliche System eine große Chance. Denn allem User generated Content ist ja die Subjektivität auf die Stirn geschrieben. Das ist das Ziel von Communities und Fangemeinden. Sie wollen Meinung. Spätestens bei der Frage nach der Richtigkeit der Information, kann man diesen interessengeleiteten Informationen nicht mehr trauen." Nachzulesen im Interview im Handelsblatt.