achtzehnhuuuuundert48

Gestern abend vor der Arena. Drinnen spielen Bochum - Bayern tatsächlich nullnull. Davor leuchtet das Bayern-Maskottchen stumm vor sich hin

Gestern abend vor der Arena. Drinnen spielen Bochum - Bayern tatsächlich nullnull. Davor leuchtet das Bayern-Maskottchen stumm vor sich hin
Zwei Zeitungen, zwei Meinungen: Während die Süddeutsche Zeitung einen im Wildwest-Stil maskierten Mann zu ihrer Serie “Tatort Internet” zeigt und im Rahmen dieser Berichterstattung auch einen Text mit dem Titel Kopiermaschine Internet veröffentlicht, berichtet der Guardian aus einer ganz anderen Perspektive. Beweis gefällig? Zwei Zitate - eins vom gestrigen Samstag und eines aus der MediaGuardian-Kolumne der Onlinechefin Emily Bell vom 6. November (die kostenlose Registrierung auf der Seite lohnt sich) - zum Streitthema Urheberrecht:
Insofern sind die drastisch formulierten Anti-Piraterie-Kampagnen der Musik-, Software- und Film-Industrie gegen die Schwarz-Downloads nachvollziehbar. Die Interessenvertretung der Phonoverbände IFPI konstatiert einen milliardenschweren Rückgang der CD-Verkäufe und schätzt, dass pro Jahr etwa 400 Millionen Musiktitel illegal aus dem Internet kopiert werden.
Und hier das zweite Zitat
Once you digitise content you have to be prepared to wave it goodbye. This was something the music industry resisted, and it attempted to kill off file-sharing until iTunes came along and proved that there is a market for downloaded music - or rather, people will pay 79p per song to get it from the internet to your listening device in one easy move.
There still seems to be a rather out-of-date struggle going on around the value of content and how to extract it in a world where content is increasingly broken out of its exclusive silos by relatively amateur thieves. We at the Guardian create content and how would we feel if people “stole” our articles wholesale? Well, the truth is that through putting RSS feeds on our own website we are handing out the stripy jumpers and the bags marked “Swag” ourselves. Wholesale lifting and passing off is clearly a problem - as a content creator, if you lose your audience and the advertising around it, you no longer have a business.
Jenes, das geistig veraltet wirkt, ist übrigens jüngeren Datums.
Da es vielleicht untergegangen ist: Hier noch mal ein sonniger Reminder zum Coachella-Festival (hier Meer)
Auch wenn man es gerade nicht glauben mag: es wird wieder Sommer und es wird auch wieder Festival. Und es ist wahr: Wir haben das beste Festival der Welt verdient. Mit Interpol, den Arctic Monkeys, Hot Chip, Björk, Air, Arcade Fire, den Decemberists, Jarivs Cocker, Sonic Youth, Lily Allen, Soulwax, Kaiser Chiefs, CSS, Mando Diao, Kooks, Rage against the Machine und Red Hot Chili Peppers. Ende April, im sonnigen Süden Kaliforniens.
Forbes stellt die The Web Celeb 25. Allesamt Amerikaner.
Wie die Gegner der Globalisierung mobil machen, erzählt die Geschichte “Die Antipreneure” - nachzulesen in Handelsblatt-agenda
Fünf Songs für den Winter:

1. “Dashboard” von Modest Mouse (Red Blondehead)
2. “Ruby” von Kaiser Chiefs (extrawack!)
3. “Ice Cream” von New Young Pony Club(bei Rewriteable Content)
4. “So Free” von Hot Chip (BadmintonStamps)
5. “Roscoe” von Midlake (World’s Fair News)
Tolle Pläne für Ende April gesucht? Hier ein großartiger Plan: Nach Kalifornien fliegen. Genauer gesagt, nach Palm Springs, ganz in der Nähe in Indio, gibt es nicht nur tolles Wetter, sondern vom 27. bis 29. April auch das großartig besetzte Coachella Valley Music Festival. Mit dabei Interpol, Arctic Monkeys, Air, We are Scientist und eine Menge mehr!

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Und zwar sogar ein ganz großer. Das beweist zumindest diese Seite.